Social Business bei der Continental AG

Social Business bei der Continental AG

Spätestens seitdem die Aktivitäten von Harald Schirmer und dessen Anstrengungen intern verstärkt das vernetzte Arbeiten zu etablieren bekannt wurden, weiß man welchen Stellenwert dies beim Automobilzulieferer Continental einnimmt. Was aber macht das Social Business Projekt der Continental AG und das eigens entwickelte GUIDE Concept so viel anders als vergleichbare Projekte anderer Unternehmen? Vor allem geht das Video-Interview aber rauch der Frage auf den Grund, was sich durch die vermehrte Nutzung der neuen Social Media Funktionalitäten geändert hat. 

Was unterscheidet das Social Business Projekt der Continental AG von anderen Projekten?

Einer der Hauptunterschiede ist die in letzter Zeit immer öfter festzustellende Tatsache, dass es sich hierbei um ein “nicht IT getriebenes” Projekt handelt. Waren es in der Vergangenheit überwiegend Projekte welche aus der IT-Abteilung betreut und initiiert wurden, so bringt man nun alle Beteiligten und die größten Inhaltsersteller frühzeitig an einem Tisch zusammen. Einen der bisherigen Hauptgründe für das Scheitern von Social Business Projekten, von Gartner immerhin auf satte 80% geschätzt, räumt man somit schon von Projekt-Beginn an aus dem Wege. Dem Blick durch die Technik-Brille.

Bei Conti hat man auch im Management frühzeitig erkannt, dass es für ein internes vernetztes Arbeiten vor allem eines braucht. Eine Erneuerung der Unternehmenskultur. Etwas was man nicht nur mit Hilfe eines Projektes, auch nicht eines Social Business Projektes, ändern kann. Immer mehr rückt ein begleitendes Change- und Kommunikationskonzept in den Mittelpunkt.

Was hat sich bei der Continental AG durch Social Business geändert?

Darüber gibt Dr. Oliver Fröhlich, Leiter Messaging & Collaboration im Gespräch mit den IT-Rebellen Auskunft und zieht eine positive Zwischenbilanz des Projekts. Hierbei stand  vor allem die Ergänzung der bestehenden hierarchische Strukturen durch die Nutzung von Social Media Mechanismen im Vordergrund. Oft hört man das dies so ist, aber weniger oft hört man auch ein direktes Feedback des Unternehmens. Was hat es dem Unternehmen und was hat es jedem einzelnen Nutzer gebracht?

Quelle: http://it-rebellen.de/