Cloud Computing und was die IBM mit der deutschen Cloud macht

Wer kennt sie nicht. Die Angst deutscher Unternehmen sich in die Cloud zu begeben und Befürchtungen es könne auf (mehr oder weniger sensible) Daten zugegriffen werden. Um diesen Befürchtungen seiner Kunden und Partnern Rechnung zu tragen, hat sich die IBM für eine neue Strategie entschieden. Man hat das in Frankfurt ansässige Cloud-Zentrum für Zugriffe aus Übersee abgeriegelt. Eine derzeit noch deutliche Differenzierung zu vielen anderen Cloud-Anbietern die vermutlich nicht über die dafür notwendigen Ressourcen und Möglichkeiten verfügen.

Yasser Eissa, Vizechef für das IBM-Cloudgeschäft in Europa meinte dazu klipp und klar „Es ist nicht möglich, von außerhalb der EU Zugriff auf die Daten zu haben“. Mitarbeiter der jeweiligen Kundenfirmen sind davon selbstverständlich ausgeschlossen (*).

Die IBM reagiert damit auf Befürchtungen ihrer europäischen Kunden und Partnern, dass US-Geheimdienste Zugriff auf sensible Kundendaten und Betriebsgeheimnisse erlangen könnten. Auch die US-Regierung fordert aktuell von Microsoft vor Gericht die Herausgabe von persönlichen Daten eines Kunden in Europa.

Es dürfte zumindest was den deutschen und europäischen Markt angeht die einzig richtige Entscheidung sein, um Kunden wirklich von der sicheren Speicherung ihrer Daten überzeugen zu können.

(*) Erste Überlegungen hierzu hat Yasser Eissa im von mir geführten Interview „IBM über die Zukunft von Cloud Computing“ bereits vor einigen Monaten/Jahren angedeutet. 

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