connected car - Internet of Things

Connected Cars werden den Verkehr der Zukunft bestimmen. Unternehmen jeder Größe beschäftigen sich derzeit mit Themen wie der Digitalisierung, der Optimierung der internen und externen Kommunikation oder der Einbindung ihrer Mitarbeiter. Automobilhersteller und ihre Zulieferer stehen gleichzeitig aber vor einer weiteren existenziellen Herausforderung. Autos werden immer digitaler und werden zunehmend vernetzter. Das Internet of Things (IoT) bezieht immer mehr Alltagsgegenstände mit ein. So auch des Deutschen so geliebtes Auto, welches als Connected Car immer näher rückt. 

Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) kürzlich mitteilte, haben sich Volkswagen und Microsoft auf eine Partnerschaft hinsichtlich der Digitalisierung zukünftiger Modelle geeinigt. Durch diese Allianz der beiden Platzhirschen sichert sich der Autobauer aus Wolfsburg den Zugriff auf Cloud-Dienste von Microsoft. 

Warum aber diese strategische Partnerschaft? Volkswagen möchte sich zum Mobilitätsanbieter mit vollvernetzter Fahrzeugflotte entwickeln, so VW-Konzernchef Herbert Diess. VW möchte hierdurch den „Turbo für unsere digitale Transformation“ zünden so Diess weiter. 

Wer sich mit den Themem Cloud und Datensicherheit beschäftigt, dem wird diese Zusammenarbeit weniger überraschen. Neben Angeboten wie einer Private Cloud, gilt es für Anbieter wie Volkswagen eher darum ein eigenes Ökosystem zu schaffen. So möchte man gemeinsam mit Microsoft die „Volkswagen Automotive Cloud“ entwickeln, welche sämtliche digitalen Dienste und Mobilitätsangebote des Autobauers beinhaltet. Aber auch das zukünftig noch viel wichtigere Thema der Vernetzung mit anderen Fahrzeugen und mit der Cloud möchte man hiermit aufgreifen.

Man darf also gespannt sein, wann diese Services und die damit erlangten Erkenntnisse auch in die anderen übrigen Konzernmarken wie Audi, Seat oder Skoda einfließen werden. 

Der entscheidende Impuls für ein solchen massiven Umbau und eine neue strategische Ausrichtung ist der Wunsch des Nutzers nach einer größeren Mobilität. Immer mehr Kunden mieten Fahrzeuge kurzzeitig an statt es zu kaufen. Dieser Trend dürfte sich in Zukunft mit selbstfahrenden Autos noch deutlich verstärken. In Wolfsburg sollte man sich in der Zwischenzeit aber gut gegenüber seiner Mitbewerber positioniert haben und seine Vorteile als Globalplayer ausspielen können. 

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