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Twitter Erfolgsgeschichten – Und es bringt doch was!

Twitter wird noch immer unterschätzt

Twitter LogoAber wie kommt das? Ich denke Twitter wird zum einen unterschätzt und zum anderen falsch eingeschätzt. Falsch im Kontext zu seinem eigenen Unternehmen und den Möglichkeiten die Twitter einem bietet. Wenn man sie denn sieht. Twitter ist bis heute den Ruf eines Kurznachrichtendienstes bei dem es völlig belanglose Nachrichten von allen Usern an alle anderen gibt, nicht völlig losgeworden. Es hängt also zum einen am schlechten Image und zum anderen an der oftmals mangelnden Kenntnis über die richtige Nutzung.

Was hilft meistens unter solchen Umständen am besten? Genau! Beispiele und Erfolgsgeschichten. Diese Erfolgsgeschichten finden man in Hülle und Fülle auf business.twitter.com/success-stories. Holen Sie sich Ideen und Inspirationen zur eigenen Nutzung von Twitter. Wie kann man Twitter im Unternehmenskontext einsetzen? Egal für welche Branche. Hier finden Sie ausreichend Beispiel um zu sehen, Twitter kann mehr sein als ein Nachrichtendienst wo Bilder vom Mittagessen gepostet werden. Sollten Sie allerdings ein Restaurant o.ä., besitzen, könnte solbst das für Sie zum Vorteil sein :-) Denn Unternehmen können lang- und mittelfristig nicht auf Twitter verzichten.

 

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Warum Unternehmen nicht auf Twitter verzichten können

Für viele ist Twitter auch heute noch nicht mehr als eine Spielerei. Doch warum ist das noch immer der Fall? Das Twitter aber ein wichtiger und sinnvoller Bestandteil des Marketing-Mixes bedeuten kann, ist noch nicht wirklich in der Breite der Unternehmen angekommen. Dabei hat besonders Twitter ein enorme großes Potential, wenn man die Mechanismen verstanden hat. Aus diesem Grunde möchte ich den Artikel von Björn Tantau, welcher aktuell bei den Kollegen von t3n unter dem Titel Corporate Twitter: Was Unternehmen auf Twitter beachten müssen zu finden ist, an dieser Stelle besonders hervor heben. Denn hier kann und muss in vielen Bereichen einfach noch mehr passieren!

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Was aber sind die konkreten Vorteile für Unternehmen

Das Twitter mehr ist als eine Spielerei beweist aktuell TUI, denn hier hat man Twitter als Kanal für Medien eingerichtet und geht damit bewusst neue Wege in der Kommunikation mit Kunden, Partnern und der Presse. Unternehmen können mit einer durchdachten und nachhaltigen Strategie mit der Errichtung eines Twitter Accounts nur gewinnen. Hier einige der wichtigsten Gründe, warum sich Unternehmen auf Twitter aktiv beteiligen sollten:

  • - Schnelle und direkte Kommunikation
  • - Direktes Feedback der Kunden
  • - Marketing Kanal mit der Bereitstellung von Inhalten mit Mehrwert
  • - Inhalte können exklusiv über diesen Kanal publiziert werden
  • - Durch den Follower generierter Reitweitenausbau
  • - Bessere Möglichkeit der Darstellung in der Öffentlichkeit für potentielle neue Mitarbeiter
  • - Einwirkung auf das Branding des Unternehmens in der Öffentlichkeit

Twitter Checkliste für Unternehmen

Für Unternehmen die sich mit Twitter näher beschäftigen möchten, finde ich die von Björn erstelle Checkliste unter sehr hilfreich und kann sie jedem Unternehmen nur wärmstens ans Herz legen.

Was muss ich als Unternehmen im Vorfeld bedenken und welche Vorkehrungen muss ich treffen, für den Fall etwas läuft nicht so wie geplant. Welcher Content eignet sich für Twitter und in welcher Form sollte man diesen als Unternehmen publizieren. Muss ich meinen Twitter Account optisch ein wenig “aufhübschen” und wenn ja wie mache ich das.

Mit der Checkliste steht ein Unternehmen, welches noch keine Erfahrungen mit Twitter gemacht hat, nicht ganz ohne Hilfe vor dem Problem der richtigen Nutzung des neuen Kanals.

11-Punkte-Checkliste „Corporate Twitter“

  1. Zu den Zielen des Unternehmens passende Strategie entwickeln

  2. Für Transparenz und Vertrauensbildung eigenes Twitter-Team mit Bild und Namen abbilden

  3. Inhaltlich nur echte Mehrwerte mit Vorteilen bieten, Fragen beantworten, Probleme lösen

  4. Thematisch passenden Redaktionsplan entwickeln und konsequent anwenden

  5. Auf optisch hochwertige Präsentation des Twitter-Accounts achten

  6. Twitter-Account überall dort verlinken, wo es sinnvoll ist

  7. Überflüssige Inhalte ohne konkreten Follower-Nutzen vermeiden

  8. Schnell auf Anfragen reagieren und wenn möglich sofort helfen

  9. Die eigenen Follower bevorzugt behandeln und erreichbar sein

  10. Auf Social Timing achten und nur dann twittern, wenn möglichst viele Follower online sind

  11. Diskussionen moderieren und sofern nötig einschreiten und lenken

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TUI richtet Twitter-Kanal für Medien ein

Nachrichtendienst für aktuelle Themen des Touristikkonzerns

Lange Zeit war es einigermaßen ruhig um Twitter, den 140-Zeichen Dienst im Social Media Portfolio. Der kontrete Nutzen und die entsprechende Nutzung, halten viele Unternehmen noch von einer sinnvollen Nutzung ab. Das dies auch anders geht, zeigt nun aktuell TUI. Der TUI.com-Account ist ab sofort fester Bestandteil des Social Media Auftritts der TUI. 

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Quelle: www.tui.de

Beim Touristik-Unternehmen aus Hannover hat man sich dazu entschieden, Twitter als Dialog- und Nachrichtendienst für die Medien einzusetzen. In der Pressemitteilung heißt es:

TUI baut ihre Social Media Aktivitäten konsequent weiter aus und richtet auf Twitter einen deutschsprachigen Nachrichtenkanal ein. Dieser neue Service, der sich in erster Linie an Journalisten richtet, soll Informationen aus dem TUI Konzern mit News-Charakter verbreiten. Unter @TUI_Presse werden Meldungen der World of TUI zu den Themen Produkt, Nachhaltigkeit, Personal und Wirtschaft, Presseinformationen sowie kurze Statements zu Branchenthemen veröffentlicht.

In Krisensituationen dient der Twitter-Kanal zusätzlich als Nachrichtenticker. Über dieses Medium kann TUI Nachrichten nahezu in Echtzeit senden und ist damit deutlich flexibler und schneller als beispielsweise mit einer klassischen Presseinformation.

Endlich mal wieder ein Global Player der sich etwas traut, was auch andere Unternehmen wieder in die Situation bringt, über Twitter als festen Bestandteil ihres Marketing Mixes nachzudenken. Ich bin mir sicher, wenn man bei TUI erstmal positive Erfahrungen gesammelt hat, wird Twitter auch in anderen Unternehmensbereichen integriert werden. Es gibt noch so viele weitere Anwendungsfälle, wo Twitter ganz einfach das beste Tool ist. Stichwort Kundensupport, Medienanbindung oder Event-Berichterstattung.

Stärkung des Standortes Hannover

Ein weiterer positiver und sehr wichtiger Effekt ist, die Stärkung des Standortes Hannover. Es zeigt das hier etwas im Entstehen ist und das der Stadtort Hannover für Unternehmen jeglicher Größe attraktiv ist! Egal ob Global Player, kleines Mittelstands-Unternehmen oder Agentur. Wir profitieren alle von solchen Aktionen wie sie die TUI gerade verkündet hat. Ob als Kunde, als Bewerber, als Mitarbeiter.

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Nestle baut nach Shitstorm Erfahrung ein realtime Social Media Monitoring Team (Digital Acceleration Team) auf

Nestle zieht die nötigen Schlüsse in Sachen Monitoring

Mit dem Aufbau des Digital Acceleration Team (DAT) hat Nestle auf seine negativen Erfahrungen des letzten Shitstorms reagiert. Reuters berichtet im Beitrag - Insight – At Nestle, interacting with the online enemy – nun aus der Monitoring Schaltzentrale des Unternehmens. Hier werden in Echtzeit alle Social Media Kanäle überwacht. Egal ob Twitter, Facebook, Blog oder jede andere Plattform. Dem Nestle System scheint nichts zu entgehen!

So hat es zumindest den Anschein. Man kann sich nicht gegen den Eindruck wehren, dass man bei der Schaltzentrale an “Mission Control” denkt. Die Berühmte Schaltzentrale der NASA in den USA. Das das Monitoring in der Social Media Welt eine große, und immer mehr an Bedeutung gewinnende, Rolle spielt ist hinlänglich bekannt. Aber in diesen Ausmaßen dürfte das Monitoring bislang einmalig sein.

Rund um die Uhr ist hier ein 12-köpfiges Team mit der Beobachtung aller Kanäle befasst, um in gewissen Situationen moderierend eingreifen zu können. Stimmungslagen, Tweets und Posts zu allen Nestle Produkten werden in Echtzeit beobachtet. Pete Blackshaw, Nestle Head Of Digital Marketing, zeigt “sein Reich” nicht ohne einen gewissen Stolz. Man hat den Ernst der Lage bei Nestle erkannt, um zukünftig nicht mehr unvorbereitet und hilflos bei eventuell aufkommender negativer Stimmung am Markt zu sein.

Wie bereits erwähnt, ist das Monitoring ein wichtiger Aspekt im gesamten Social Media Engagement eines Unternehmens. Sowohl was die Analyse von Stimmungen am Markt angeht, als auch das aktive Eingreifen und Moderieren in Krisensituationen. Die Größenordnung der Monitoring-Aktivitäten bei Nestle, dürften aber das normale Maß definitiv sprengen. Ich werde das Gefühl nicht los, das hier ein wenig überreagiert wird.

Was meint Ihr? Zuviel oder angemessen?