Kategorie: Technology

Evolution of the desk – Technologischer Fortschritt im Zeitraffer

Technischer Fortschritt, die immer tiefer gehende Digitalisierung der Arbeit und des Privatlebens bestimmen unseren Alltag. Wir wissen es alle und es verwundert niemanden. Dennoch ist es immer wieder faszinierend vor Augen geführt zu bekommen, wie rasant diese Entwicklung tatsächlich verlaufen ist. Ein Zeitraffer des Harvard Innovation Labs zeigt dies eindrücklich. 

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Die Deutschen, ihre Cloud und was die IBM damit plant

Wer kennt sie nicht. Die Angst deutscher Unternehmen sich in die Cloud zu begeben und Befürchtungen es könne auf (mehr oder weniger sensible) Daten zugegriffen werden. Um diesen Befürchtungen seiner Kunden und Partnern Rechnung zu tragen, hat sich die IBM für eine neue Strategie entschieden. Man hat das in Frankfurt ansässige Cloud-Zentrum für Zugriffe aus Übersee abgeriegelt. Eine derzeit noch deutliche Differenzierung zu vielen anderen Cloud-Anbietern die vermutlich nicht über die dafür notwendigen Ressourcen und Möglichkeiten verfügen. Read More

Digitales Entwicklungsland Deutschland

Oft fragt man sich ja, in welchem Zustand Deutschland ist wenn es um die Digitalisierung geht. Da macht es zuerst einmal auch keinen Unterschied, ob man dies aus der persönlichen oder aus der geschäftlichen Perspektive betrachtet. Viele Punkte betreffen sowohl das eine als auch das andere. Was natürlich die eigene Wahrnehmung maßgeblich beeinflusst ist, aus welcher Perspektive ich die Digitalisierung betrachte. Aber auch hier ist es wie ich finde egal, wir sind auf den Abstiegsrängen und rutschen immer weiter ab in Richtung 2. Liga.  Read More

Das Einkaufen in der Zukunft – Wer hat’s erfunden?! Nicht die Schweizer

Wer hat zufällig das Primo-Video von Amazon zu seinem Konzept des Kassenlosen Supermarktes ‚Amazon Go‚ gesehen oder kennt es? Als ich es das Video das Mal gesehen habe, musste ich sofort an ein wesentlich älteres Video denken. Aber vermutlich kennen das IBM-Video aus dem Jahr 2006 noch weniger Menschen. Warum mich das aktuelle Amazon-Video daran erinnert? Weil es genau die gleiche Idee als Kern hatte (bzw. noch immer hat). Gut, es ist jetzt nicht mehr so aktuell, aber dennoch zeigen beide Videos zum einen in welche Richtung sich das Einkaufen entwickelt und zum anderen was technisch möglich ist. Und das schon damals, mit wesentlich schwächeren technischen Rahmenbedingungen. Read More

Electric rollerblades – Rocketskates sorgen für mehr Mobilität

Als bekennender Fan von elektronischen Fortbewegungsmitteln, darf natürlich dieser Mashable-Beitrag nicht unerwähnt bleiben. Die unter dem Namen Rocketskates laufenden Skates sind mit dem Smartphone koppelbar und werden ähnlich wie ein Segway über die Körperhaltung gesteuert. Nur das sie natürlich deutlich kleiner sind und wesentlich leichter zu transportieren sein dürften. Mal sehen wann man die ersten Leute auf deutschen Strassen damit sieht, bevor sie wegen eines Verstoßes gegen die StVO verwarnt werden 😉

Headup Display für Smartphones zur Navigation im Auto

Es gibt sicherlich viele verspielte und überflüssige Gadgets für Smartphones. Aber es gibt auch welche wo man durchaus sagen kann „Ja, das ist eine sinnvolle und gute Ergänzung“. Ein Headup Display, also ein an die Frontscheibe projiziertes Bild, gehört definitiv dazu. Und das aus mehreren Gründen. Denn die Sicherheit steht, gerade in heutigen Zeiten der ständigen Nutzung des Smartphones, mehr denn je im Vordergrund.  Read More

Apple Watch 3 und watchOS 4 vorgestellt

Es ist noch nicht lange her, da habe ich hier im Blog den Beitrag Apple Watch schon bald mit LTE? veröffentlicht. Gestern auf der Apple WWDC 2017 war es denn tatsächlich soweit. Neben zahlreichen Neuvorstellungen der Bereiche tvOS, watchOS, macOS und iOS, wurde auch die neue Apple Watch der dritten Generation vorgestellt. Neben zahlreichen neuen Feature kommt die Apple Watch genau mit der von vielen Nutzer herbeigesehnten LTE-Funktion. Read More

Keynote von Gunter Dueck – ‚Kompetenzwende‘

Digitalisierung, Internet of Things, Transformation und New Work. Diese und andere Themen bewegen Unternehmen, Verbände und natürlich Menschen derzeit mehr als je zuvor. Wer könnte all dies in einem Big Picture zusammenfassen und die jeweiligen Abhängigkeiten und Konsequenzen aufzuzeigen? Genau. Prof. Dr. Gunter Dueck. In seiner einzigartigen Mischung aus Comedy, Seriosität und Poetry Slam bringt er die Zuhörer beim Personalmanagement Kongress 2017 wieder zum Nachdenken.  Read More

Elektroroller Niu M1 kommt nach Deutschland

Elektromobilität habe ich bereits in den Beiträgen Drei kleine e-mobility Helfer für Reisende von heute oder dem elektronischen Skateboard bereits thematisiert. Ein wie ich finde wichtiges und zukunftsweisendes Thema. Das auf dem Markt der „elektronischen Fortbewegungsmittel“ nicht nur beim PKW was geht (Tesla, Mercedes oder BMW),  sieht man am Beispiel des Rollers Niu M1. Das chinesische Elektro-Scooter-Startup Niu bringt seinen Elektro-Roller Niu M1 jetzt nach Deutschland. Der Roller ist mit seinem Preis von knapp unter 2.000 Euro durchaus erschwinglich und bietet einige interessante Funktionen. Read More

9 neue wichtige Trends bei Bots, die Ihr Business verändern können

In den letzten Wochen und Monaten hatte ich umfangreich Gelegenheit, mich mit Partnern und Kunden über Chat Bots zu unterhalten. Immer wieder kam die Frage auf, was bereits praktisch möglich wäre, wo die Vorteile fürs Business seien und welche Trends ich sehe. Ergänzend zu diesem englischen Artikel von mir möchte ich neue Entwicklungen aufnehmen.

Integration mit Sprachassistenten

Ja, bei mir zu Hause haben neben Cortana auch Alexa, Siri und Google Home zum Leidwesen meiner Frau (das wäre ein eigener Blogpost wert) Einzug genommen. Cortana wird demnächst auch für Alexa Geräte von Amazon angeboten, so die Meldung am 30.08.17. Mein erster Alexa Fact Skill befindet sich gerade im Zertifizierungsprozess. Es kam während dieser Beschäftigung immer wieder die Frage auf, in welchem Kontext und Anwendungsszenario ich eher Bots und wann eine Sprachassistentin nutze. Ich sehe daher kein prinzipielles Entweder-Oder, sondern eine situative Entscheidung. In öffentlichen Verkehrsmitteln finde ich Sprachassistenten unpassend. Ich möchte nicht laut sprechend Bankabfragen machen, wenn Andere lauschen. Alleine im Auto sieht es ganz anders aus, da ich dort die Hände am Lenkrad haben möchte. Sprachassistenten können mir bereits sehr gut Informationen übers Wetter, Börsenkurse, meine anstehenden Termine, Wikipedia Abfragen, Stau auf geplanter Fahrstrecke mitteilen, Lampen an-oder ausschalten oder meine Spotify Musiklisten steuern. Das nutze ich gerne und täglich. Mein Wunsch wäre es jedoch, dass es proaktiver wird, denn die Assistenten kennen ja den Ort und Zeit meiner Termine und sollten dann auch sprachlich mich erinnern, loszufahren, wenn sich ein Stau aufgetan hat. Smartphone Benachrichtigungen können das bereits. Microsoft Bot Framework hat Ende Juli eine Integration mit Cortana und der Sprache SSML (Speech Synthesis Markup Language) angekündigt. Erste Anwendungsfälle liegen vor, die Spaß machen: Quiz und Trivia. Mein Sohn überlegt bereits, wie er auf diesem Weg mit mehr Freude Vokabeln lernen kann. Bisher liefern seine Lehrer die Vokabeln jedoch nicht in XML.

Integration mit Business Productivity Suites, die nicht nur die IT entlasten

Microsoft hat Ende 2016 mit Microsoft Teams einen chat basierten Kollaborationsraum vorgestellt. Bereits in der Preview waren Bots integriert, die im März 2017 umfangreich ergänzt worden sind. Kunden und Partner dürfen nun kräftig entwickeln. Ich kann nicht nur innerhalb von Office 365 chatten, Dokumente teilen, Skype for Business Telefonate und Videokonferenzen durchführen, sondern auch Bots für mich arbeiten lassen. Interessant wird es an dem Punkt, wenn man die Botabfrage in den kollaborativen gemeinsamen Raum holt. Ich könnte ja auch den Bot in einem privaten Chat 1:1 befragen. In der Teams Gruppe wird dann sichtbar, welches Hotel und welchen Flug ich für die nächste Konferenz buche. Dann können sich die Kollegen anschließen oder mein Hotel meiden. Ziel dieser Bots ist es auch, dass ich nicht aus dem Kollaborationsfluss raus muss, um z.B. eine Pizza oder Taxi mit einer externen App zu ordern. Früher musste ich Telefonate beenden, um ein Taxi zu rufen.
Es gibt jedoch auch ganz andere Anwendungsfälle für Bots, die technischer sind und die IT entlasten können. Die Firma H3S entwickelt zur Zeit ein Bot Framework Bizzy, das auf Microsoft Flow und Microsoft Teams basiert. Ich kann dem Bot mitteilen, dass er eine SharePoint Teamsite erstellen, einen Listeneintrag in SharePoint, Erinnerung in Wunderlist, neuen CRM Lead, Genehmigungsemail oder ein Posting nach Yammer senden soll.

Integration mit Business Productivity Suites, die nicht nur die IT entlasten

Auswertungen und Analysen

Qualität, Geschwindigkeit und Stabilität von Bots ist entscheiden, wenn die Akzeptanz der Nutzer steigen soll. Daher ist es unerlässlich, Bots auszuwerten. Microsoft bietet dafür diverse technische Möglichkeiten, auch mit der Business Intelligence Lösung Power BI. Ich kenne Prototypen, wo Bots entwickelt wurden, um bestehende Bots zu debuggen. Der Bot meldet sich dann, wenn ein anderer Bot Fehler wirft. Auswertungen sind jedoch nicht nur für Entwickler interessant, sondern auch für Fachbereiche, sie dadurch schnell analysieren können, wie ihre Bots genutzt werden.

Personalisierte Suche

Wir alle nutzen wohl täglich Suchmaschinen, ohne sie wäre viele Alltagstätigkeiten nicht mehr denkbar. Dennoch fällt auf, dass gerade die weltweit führenden Suchmaschinen Anbieter sehr breit und tief suchen und man nur selten auf Seite 2 oder weiter in den Trefferlisten sucht. Hier können speziell für definierte Anwendungsfälle angepasste Suchmaschinen Abhilfe schaffen. Wenn ich in meinem unternehmensinternen sozialen Netzwerk nach einem Foliensatz gefragt werde und ich exakt weiß, dass die passende Präsentation auf einer Konferenz gehalten worden ist, dann lasse ich den Bot durch genau diese Suche durchführen. Er muss sich nicht durch Pentabytes an Unternehmensdokumenten durchwühlen, sondern fokussiert den Speicherort an, wo Konferenzvorträge liegen.

Adaptive Cards als neues User Interface

Sie kennen Bots nur als mehr oder weniger intelligente Roboter, mit denen man Zeichen wechselt? Bots werden in Zukunft visueller, z.B. durch Microsoft Adaptive Cards, und fassen Daten in schnell lesbare Grafiken zusammen. Das Ergebnis meiner Flugsuche kann dann wie folgt aussehen:

Adaptive Cards als neues User Interface

Wenn mich der Bot an etwas erinnern soll, bekomme ich ein einfaches Interaktionsmenü angeboten:

Adaptive Cards als neues User Interface - Bots

Video Chat Bots

Textkommunikation mit Bots sind zu trocken und Grafiken machen es auch nicht unterhaltsamer? Dann ist vielleicht ein Video Bot das Richtige für Sie. Microsoft experimentiert zur Zeit mit Video Bots für Skype. Wird Ihre nächste Sekretärin ein Bot sein?

Video Chat Bots

Zahlungen mit Bots

Wer kennt es nicht? Schnell mal die Prepaid SIM Karte im Urlaub aufladen oder das Datenvolumen upgraden? Ich schreibe sonst nie SMS, aber dieser extrem gut funktionierende Anwendungsfall begeistert mich durch seine Einfachheit immer wieder aufs Neue. Kein langes Warten, bis der Telefonshop offen hat, keine Anfahrt. Auch hier sehe ich viel Potential, um lästige Zahlungsaktionen zu vereinfachen und Einkaufserlebnisse zu erhöhen. Microsoft hat sein Bot Framework bereits für die W3C standardisierte Payment Request API vorbereitet.

Künstliche Intelligenz in Foto und Video Suche

Eines meiner Lieblingsanwendungsfälle bei Google Home ist es, mir über eine Sprachsuche „Hey Google, zeige mir Fotos aus Sydney!“ auf meinem TV mir die von mir aufgenommenen Fotos anzeigen zu lassen. Nun beginnt Microsoft, die auf AI/KI basierten Suchfunktionalitäten in Windows 10 auszurollen und wir können gespannt sein, wann das Bot Framework durch alle meine Fotos scannen kann, die auf OneDrive liegen. Azure Cognitive Services bieten bereits seit längerem die Möglichkeit, die „Image Search API“ zu nutzen, was bereits einfach für eine BING Suche funktioniert. Der für Skype entwickelte Bot „Your Face“ basiert auf diesen erwähnten kognitiven Diensten und hat manch langweilige Party ins Gegenteil umschlagen lassen. Hier die Auswertung meines Fotos:

Künstliche Intelligenz in Foto und Video Suche

Alter, Geschlecht wurden perfekt erkannt. Mein Halbtagesbart wurde als Schnäuzer interpretiert. Und ja, ich war zu diesem Zeitpunkt glücklich. Credits an den Fotografen.
Für Videos stehen bei den großen Cloud Anbietern wie Google, Facebook, Amazon und Microsoft Indexierungsdienste bereit, die vielfältig nutzbar sind. Bald werden wir sehen, wie ich einen Bot fragen kann, an welcher Stelle des Videos ein Thema besprochen oder jemand Bestimmtes erwähnt worden ist.

Hybride Bots: Händeschütteln mit Menschen

In diesem Blogposts schwingt zwischen den Zeilen immer wieder die Begrenzungen von Bots mit. Wie ich hier bereits erwähnt habe, sollen Bots meinen Werten und Ansichten nach Menschen nicht ersetzen, sondern sie entlasten, so dass das menschliche Potential für andere Tätigkeiten genutzt werden kann. Wichtig ist nun in diesem Zusammenhang, dass Bots so intelligent werden müssen, um ihre Schwächen und Grenzen selbst zu erkennen. Nur dann kann der Prozess an einen menschlichen Mitarbeiter übergeben werden. Diese sogenannten „Handshakes“ unterstützt z.B. das Microsoft Bot Framework.