Category Archives: Google+

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Fireside Hangout on Google+ with President Obama

Google+ Hangout mit US-Präsidenten

Man mag von Google, Google+ und Hangouts denken was man möchte, aber eines muss man ihnen lassen. Die Aktionen werden meist ein Erfolg. So auch der aktuelle Hangout via Google Plus, in dem Obama live, souverän und selbstsicher mit US-Bürgern diskutiert.

Um zum wiederholten Male den allseits beliebten Satz “Bilder sagen mehr als tausend Worte” zu benutzen, seht euch das Video am besten selber an. Aber was einem dabei spontan einfällt ist die Frage, ob deutsche Politiker das auch machen würden und könnten? Würde es ähnlich locker, echt und sympathisch rüber kommen? Ich denke nicht!

Mein Respekt Mr. President!

Google Screenshot

Google+ als Unternehmen (richtig) nutzen

Google+ holt (stark) auf – Zumindest bei mir


Google+ als soziales Netzwerk, egal ob privat oder beruflich, holt deutlich gegenüber Facebook auf. Derzeit stellt Google+ zwar noch keine ernsthafte Bedrohung für das Zuckerbergsche Imperium Facebook dar, punktet aber bei vielen Menschen, welche Facebook ohnehin nicht offen gegenüber stehen. Gerade für Unternehmen jeglicher Größe wird Google+ immer relevanter. Wie und warum sich Unternehmen aber mit Google+ beschäftigen sollten, wird immer deutlicher.

Aktuell berichtet Jan Tießler im Beitrag Basiswissen Google+ für Unternehmen im upload-magazin über die Key-Feature von Google+Ich gebe gerne zu, dass ich in den letzten Tagen und Wochen mehr und mehr zu einen Google+-Fan geworden bin. Auch wenn es für die breite Masse (noch) keine große Bedeutung hat, hat bei mir Google+ mit den neuen Communities wieder an Fahrt aufgenommen. Zwingt man sich die Anzahl der Communities zu begrenzen, funktioniert es auch mit der Pflege und der Übersicht. Ich vermute aber mal, dass Google hier noch nachbessern wird.

Fest steht, dass Google+ nicht das gleiche Schicksal des ‘Einstellens’ ereilen wird wie andere Google-Dienste. Die Gefahr, dass Google+, wie etwa Google Wave eingestellt wird, ist denke ich nicht gegeben. Google+ wird kontinuierlich ausgebaut und in andere Services integriert und spielt im Google-Geschäftsmodell eine wichtige Rolle. Dies liefert gleichzeitig auch einen der Hauptgründe, sich aktiv mit Google+ zu beschäftigen. Die Integration und Verknüpfung mit anderen Google-Diensten wie etwas der Suche.

Wenn man sich vor Augen führt welche (Un-)Summen Unternehmen für SEO SEM und SEA ausgeben, um in der Suche möglichst weit oben zu erscheinen, stellt Google+ eine (zugegeben langfristige) günstigere Alternative dar. Search Engine Optimization oder Advertising ist (noch) ein in den meisten Fällen sehr kostspieliger Kanal. Auch der Aufwand dahinter, welcher betrieben werden muss um es entsprechen zu betreiben, ist in vielen Firmen enorm.

Zwar kann man über die Enge der Verzahnung einzelner Dienste bei Google nur spekulieren, ohne Zweifel steht aber fest, dass es eine gibt. Ich schätze, dass niemand die Black-Box Google jemals komplett durchblicken wird. Die Vorgabe von Google mehr soziale Inhalte in die Suche einzubinden, lässt Vermutungen zu, dass dies natürlich primär über die eigene soziale Plattform erfolgen wird. Also werden vermutlich tendenziell eher Google+-Seiten angezeigt als Facebook Fanpages. Es wird eher angezeigt, wenn jemand ein Plus vergibt, als das ein Like bei Facebook angezeigt wird (oder das es in einer anderen Art und Weise in den Google-Algorithmus mit einfließt).

Dieser Umstand ist zwar ein Argument für Google+, ist aber derzeit für den ein oder anderen noch kein triftiger Grund bei Google+ einzusteigen. Es würde sich heut aber bereits für eine Vielzahl von Unternehmen nutzen. Nicht viele Google+-Seitenbetreiber werden heutzutage die Auswirkungen von Google+ so wahrnehmen. Aber gerade in der jetzigen Phase, könnte man gut bei Google+ testen, Dinge anlegen und probieren.

Mal ganz abgesehen von den anderen Features von Google+, wie Communities und Hangouts, finde ich die Gründe für eine Google+ Präsenz schon einleuchtend. Besonders seit der Einführung von Google Hangouts On Air, ist die Sache noch spannender geworden. Die Möglichkeiten die sich einem damit bieten, lassen viel Platz für kreative Ideen. So werden zum Beispiel Events wie das Social Media Breakfast mit Mirko Lange – mittels Hangout live übertragen.

Hat ihr Unternehmen schon eine Google+-Seite? Wie ist ihre Meinung? Ist Google+ ein Medium mit dem man sich beschäftigen muss?

Von Social Media zu Social Business – Vortrag Stefan Pfeiffer (@digitalnaiv) beim Genobarcamp 2012

Das ‘Mehr an Informationen’ filtern und im Kontext richtig anwenden

Stefan liefert mit seinen Folien für das Genobarcamp 2012 wieder einmal viele viele gute, für einige Menschen auch neue, Ideen und Ansätze zum Thema Social Media. Dabei beschränkt sich Stefan nicht auf die, oftmals über-strapazierte, externe Nutzung von Social Media. Er geht vielmehr auf die Frage ein “Wie wird aus Enterprise 2.0 ein Social Business“.

Wie auch schon im Beitrag Social Media – Ohne Innen, kein Außen erläutert, baut ein authentischer externer Social Media Auftritt auf einen internen auf. Dabei geht es primär nicht um die Technik, sondern um den Mindchange der Mitarbeiter. Ein Punkt der sich am Ende oftmals als wesentlich schwieriger darstellt, als die technische Bereitstellung der Plattform(en). Es geht um die interne Nutzung von neuen Methoden und Tools, welche aus dem privaten Umfeld (Facebook, Twitter etc.) vielen bestens bekannt sind. Oftmals ist schlicht und einfach nicht bekannt, dass solche Tools ebenfalls für den internen Geschäftsalltag existieren. Hier ist in erster Linie Aufbau- und Informationsaufwand zu betreiben.

Enterprise 2.0 als ersten Schritt

Schafft man es seine Mitarbeiter zu der aktiven Nutzung zu begeistern, ist man auf einem gutem Wege ein Enterprise 2.0 ‘zu werden’. Neue Prozesse werden praxisorientiert angepasst und geändert, von den Mitarbeitern genutzt und als sinnvolle Erweiterung angesehen. Man hat die Zwischenstation auf dem Weg zum Social Business erreicht.

Das Hamburger Abendblatt veröffentlichte erst vor einigen Tagen den Beitrag “Veränderungen in der Arbeitswelt” – Wissen teilen hilft allen Beteiligten”. Hierbei geht man sehr schön auf die Zusammenhänge der in immer wieder genannten Buzzwords wie Enterprise 2.0, Social Media und Social Business ein. Aber wie gesagt hat man damit lediglich die, nicht minder wichtige und auch notwendige, Zwischenstation erreicht.

Vom Enterprise 2.0 zum Social Business – Der finale Schritt

Erfolgreich ist man, wenn man nun noch die Verknüpfung der neuen Tools und Methoden mit Prozessen, Zulieferern und Partnern herstellen kann. Die traditionellen Rollen der Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner ändern sich dramatisch und verschmelzen zusehends. Interne und externe Netzwerke werden miteinander verbunden.

Wie ich finde eine wirklich gelungene Zusammenfassung. 

Was ist Eure Meinung? 

cold-front

Nestle baut nach Shitstorm Erfahrung ein realtime Social Media Monitoring Team (Digital Acceleration Team) auf

Nestle zieht die nötigen Schlüsse in Sachen Monitoring

Mit dem Aufbau des Digital Acceleration Team (DAT) hat Nestle auf seine negativen Erfahrungen des letzten Shitstorms reagiert. Reuters berichtet im Beitrag – Insight – At Nestle, interacting with the online enemy – nun aus der Monitoring Schaltzentrale des Unternehmens. Hier werden in Echtzeit alle Social Media Kanäle überwacht. Egal ob Twitter, Facebook, Blog oder jede andere Plattform. Dem Nestle System scheint nichts zu entgehen!

So hat es zumindest den Anschein. Man kann sich nicht gegen den Eindruck wehren, dass man bei der Schaltzentrale an “Mission Control” denkt. Die Berühmte Schaltzentrale der NASA in den USA. Das das Monitoring in der Social Media Welt eine große, und immer mehr an Bedeutung gewinnende, Rolle spielt ist hinlänglich bekannt. Aber in diesen Ausmaßen dürfte das Monitoring bislang einmalig sein.

Rund um die Uhr ist hier ein 12-köpfiges Team mit der Beobachtung aller Kanäle befasst, um in gewissen Situationen moderierend eingreifen zu können. Stimmungslagen, Tweets und Posts zu allen Nestle Produkten werden in Echtzeit beobachtet. Pete Blackshaw, Nestle Head Of Digital Marketing, zeigt “sein Reich” nicht ohne einen gewissen Stolz. Man hat den Ernst der Lage bei Nestle erkannt, um zukünftig nicht mehr unvorbereitet und hilflos bei eventuell aufkommender negativer Stimmung am Markt zu sein.

Wie bereits erwähnt, ist das Monitoring ein wichtiger Aspekt im gesamten Social Media Engagement eines Unternehmens. Sowohl was die Analyse von Stimmungen am Markt angeht, als auch das aktive Eingreifen und Moderieren in Krisensituationen. Die Größenordnung der Monitoring-Aktivitäten bei Nestle, dürften aber das normale Maß definitiv sprengen. Ich werde das Gefühl nicht los, das hier ein wenig überreagiert wird.

Was meint Ihr? Zuviel oder angemessen?