Mehr aus bestehenden Beziehungen machen und neue knüpfen

Worum geht es heutzutage? Es geht um Netzwerke und wie jeder von uns am meisten aus diesen Netzwerken rausholen kann. Wie heißt es so schön? “Beziehungen schaden nur dem der keine hat”. Nicht nur im beruflichen Umfeld nehmen Kontakte und ein gut laufendes Netzwerk immer mehr an Bedeutung zu. Vor allem für Unternehmen ergeben sich hier ganz neue Möglichkeiten bezüglich Reichweite, Kundennähe und Relevanz. Aber es muss ein Umdenken her! 

Dieses Umdenken zieht sich allerdings über einige Ebenen und betrifft nicht nur die Unternehmen.

  • Die Unternehmen: Diese sollten ihren Mitarbeitern das Nutzen von sozialen Netzwerken nicht kategorisch untersagen. Man sollte vielmehr versuchen, die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter zu aktivieren. Sie sollten ermutigt werden sich aktiv zu beteiligen. Dies kann sowohl extern der Fall sein, als auch intern. Hier sollten ähnliche Strukturen aufgebaut und den Mitarbeitern angeboten werden (getreu der Frage: Warum eigentlich Enterprise 2.0?! – Einige Antworten auf einige der Kernfragen). Es muss ihnen das Gefühl vermittelt werden, Teil des Ganzen zu sein. Das höchste Gut eines jedes Unternehmens, die Mitarbeiter, sollte wieder mit mehr Respekt behandelt werden.
  • Die Mitarbeiter: Jeder sollte sich aktiver beteiligen. Egal ob in internen oder externen Netzwerken. Bewegt man sich innerhalb der vom Unternehmen vorgegebenen Richtlinien (Social Computing Guidelines), sollte es jedem Mitarbeiter möglich sein aktiv zu werden. Man sollte vor allem den Mut haben, dies ohne Angst tun zu dürfen. Wird man aber mit dem nötigen Respekt (wie oben erwähnt) behandelt, dürfte die kein Problem darstellen. Es gibt keine besseren Markenbotschafter als zufriedene Angestellte.
  • Die Kunden: Kunden sollten ebenfalls umdenken und die positiven Aspekte der neuen Medien sehen. Ich gebe zu das es oftmals schwer fällt, aber ich habe die letzten Jahre nur positive Erfahrungen gemacht. Vor allem im Bereich des Kundenservices und der Kundenbetreuung ist bereits heute viel passiert. Und man hat als Kunde, durch die neuen Methoden und Prozesse in den sozialen Netzwerken, erhebliche Vorteile. Statt langer E-Mails oder teurer Anrufe bei Hotlines, erfolgt bei einigen Unternehmen bereits jetzt ein Großteil des Supports über Kanäle wie Facebook oder Twitter. Die Twitter Accounts der Deutschen Bahn oder Telekom_Hilft  sind lediglich zwei positive Beispiele, in denen Unternehmen dem Kunden via Social Media einen echten Mehrwert bieten.

Generell kommt es aber, sofern sich ein Unternehmen für ein stärkeres Engagement im Bereich Social Business entscheidet, nicht in erster Linie auf die Software oder den Hersteller an.

Es gibt eine Vielzahl von Anbietern entsprechender Lösungen, sodass jedes Unternehmen branchenspezifisch und individuell für sich entscheiden muss. Die Voraussetzungen, Erwartungen und Ansprüche sind hier zu individuell. Ob dies eine IBM-Lösung ist, wie im hier folgenden Video, oder eine Lösung eines anderen Anbieters, ist völlig egal.

Wichtig ist es, den Grund all dieser System, Angebote und Lösungen zu verstehen und ihn für sein Unternehmen zu verinnerlichen. Den Mehrwert für seine Kunden, sein Unternehmen und seine Mitarbeiter zu erkennen, dies zu vermitteln und sich bewusst und aktiv in diese Richtung zu verändern. 

Das Video veranschaulicht, wie ich finde sehr schön und einfach zu verstehen, die Vorteile eines Umdenkens in Richtung Social Business. Was ist Social Business? Wie mache ich das und was bringt mir das? 

Wenn man das Grundprinzip verstanden hat, ist die Wahl der Software-Lösung wie gesagt fast egal. Denn wie bereits gesagt.

Es muss ein generelles Umdenken erfolgen!

One thought on “IBM 60 seconds – Soziale Netzwerke verändern das Miteinander – Auf privater und beruflicher Ebene

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