Social Workplace Panel auf der Webciety 2012 – Auf was kommt es in Zukunft an?

Womit wir, unter anderem, wieder beim Punkt loslassen sind

Im Beitrag Leadership in Zeiten von Social Business – Interview von netmedia mit Stefan Pfeiffer (IBM) [Video] habe ich bereits auf einige der Kernaspekte (aus meiner Sicht) eingegangen, wenn man vor der Frage Social Workplace oder Social Communication steht. Aufbauend darauf habe ich einen sehr informativen Clip von der Webciety 2012, mit der Überschrift Konzepte für den Social Workplace – Webciety 2012, auf der Seite von doubleyouu.com entdeckt.

Aspekte wie loslassen zu können, Rückendeckung des Managements und die Vermittlung des Mehrwertes für jeden einzelnen Mitarbeiter werde im Mitschnitt detailliert erläutert. Zwei der Kernaussagen möchte ich hier nochmals kurz festhalten.

Mindset | Der Mindset eines Unternehmens muß verändert werden. Was auch begründet, warum nicht (nur) technische Aspekte bei der Debatte um Social im Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Die IT macht es letztendlich möglich, die Visionen und Projekte erfolgreich umsetzen zu können. Um eine neue “soziale” Lösung aber nicht nur erfolgreich zu implementieren, sondern auch den Punkt der Adoption erfolgreich zu gestalten, spielen Faktoren wie Benutzerfreundlichkeit und Handhabung nicht weniger wichtige Rollen. Mitarbeiter eines Unternehmens müssen einen klaren und unmittelbaren Nutzen bei einer solchen Einführung sehen. Ist dieser Nutzen jedem einzelnen erfolgreich vermittelt worden, steigt auch die Wahrscheinlichkeit das die neuen Tools und Prozesse genutzt werden. Erst dann kann man vor der erfolgreichen Einführung sprechen. Es geht dabei nicht nur um die reine Nutzung, sondern darum des geänderten Mindset des Unternehmens “zu leben”. Es kommt auf die Menschen an und nicht auf die Technik.

Problemanalyse | Oft steht man am Anfang vor der Frage:”Wo und womit fangen wir an?” Man sollte Social Media nicht (nur) machen, um Social Media zu machen. Wo macht ein Projekt zum Thema Social Workplace oder Social Collaboration/Communication am ehesten Sinn? In solchen, wo man intern ein Problem identifiziert hat. Ein Prozess, welcher durch die Nutzung von Social Media Tools schneller, direkter und effizienter gestalten werden könnte.

Beispiele für Social Media Adoption in Unternehmen

Eines der im Video genannten Beispiele ist der Twitter Account der Telekom. Ein weiteres gutes Beispiel, in welchem man ein Problem analysiert hat und es versucht über Social Kanäle in den Griff zu bekommen, ist die Facebook Fanpage der Deutschen Bahn. Beide Beispiele sind gerade deshalb bemerkenswert, weil sie sich offensiv mit bestehenden Problemen befassen und diese auch intern als solches identifiziert wurden.

Über ein positives persönliches Beispiel mit dem Hermes Versand berichte ich in einem der nächsten Beiträge. 

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