Nicht noch ein soziales Netzwerk

So oder so ähnlich lauten derzeit vermutlich die meisten Antworten, wenn man sich in Unternehmen über das von Google ins Leben gerufene Netzwerk Google+ unterhält. Aber macht es für Unternehmen einen Sinn, sich nun parallel zu Facebook, Twitter und diversen anderen Netzwerken, auch auf Google+ vertreten zu sein?

Grundsätzlich muß man diese Frage mit einem klaren JA beantworten.

Die derzeitige Lage

Es gibt natürlich diverse Punkte in der Entscheidungsfindung, ob man auf Google+ ebenfalls vertreten sein soll, die im Vorfeld geklärt sein müssen. Vorausgesetzt die internen Aspekten wie Resourcen und Budget sind geklärt, sollte man davon abhängig machen ob auch in den Kanal Google+ investiert wird. Es gibt derzeit nicht wenige, die Google+ bereits jetzt für gescheitert erklären. Die Zuwachszahlen welche Google+ zu Beginn hatte sind logischerweise rückläufig bzw. sind nicht mehr am wachsen. Der wohl größte Rivale Facebook hat hier durch diverse Änderungen, wie zum Beispiel der neuen Timeline und der besseren Gestaltung von Fanpages, einiges an Boden wieder gutgemacht. Derzeit kann ich über die beiden Seiten des IBM Blue Blogs und der für die SpVg Laatzen Wasserballer nur positives berichten.

Die Vorteile von Google+

  • Der wichtigste Aspekt für die meisten Unternehmen wird sein, daß es sich um ein Produkt aus dem Google Portfolio handelt. Es ist dadurch mehr und besser in andere Google-Produkte intergriert als andere Netzwerke. Am meisten dürfte dabei die Einbindung und die Auswirkung von Google+ in die Google-Suche haben. Die Suchmaschinenrelevanz von Google+ und die damit verbundene höhere Wahrscheinlichkeit einen positiven Einfluß auf andere Google-Produkte zu haben, ist derzeit der entscheidene Punkt um sich ernsthaft mit Google+ zu beschäftigen.
  • Ein weiterer Grund, dürften die (teilweise) besseren Möglichkeiten von google+ sein, die Zielgruppen der Unternehmen gezielter ansprechen zu können. Auch der Dialog mit dem Endkunden ist hier leichter realisierbar. Es hat aber nicht nur der Kunde etwas von diese neuen Art des Dialogs, sondern auch alle Funktionen innerhalb des Unternehmens.

Die folgende Infografik von Blueglass in Zusammenarbeit mit Chris Brogan belegt diese Punkte und gibt noch mehr Hinweise zu diesem Thema.

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